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Mag. Monika Koch

Mag. Monika Koch Psychologische Praxis

Was ist Biofeedback?

Biofeedback ist eine weltweit anerkannte Therapiemethode, deren Wirksamkeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde. Dabei werden Körperreaktionen, wie beispielsweise Herz- oder Atemfrequenz sowie Muskelverspannungen infolge von Stress, Angst und Belastungen mit einem Biofeedbackgerät gemessen und auf einem Bildschirm rückgemeldet.

Ziel eines Biofeedbacks ist es, den eigenen Körper und seine Reaktionen besser wahrzunehmen. Dadurch können diese Reaktionen bewusst beeinflusst und in eine gewünschte Richtung gesteuert werden.

Anwendungsgebiete:

Eine Biofeedback-Behandlung bietet sich speziell in den folgenden Bereichen an:

  • Angst und Panik
  • Bluthochdruck
  • Entspannungstraining
  • Kopfschmerzen
  • Morbus Raynaud („Weißfingerkrankheit“)
  • Schlafstörungen
  • Stressbedingte Beschwerden (z. B. Burnout)

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Wie entsteht eine Traumatisierung?

Extreme Belastungssituationen, wie beispielsweise das Erleben von schweren Krankheiten, Unfällen, Gewaltdelikten oder Naturkatastrophen, können bei den direkt Betroffenen aber auch Beteiligten tiefgreifende Verzweiflung auslösen. Diese meist als lebensbedrohlich empfundenen Erlebnisse können seelische Verletzungen hinterlassen, die wiederum – ähnlich wie körperliche (und somit sichtbare) Wunden – eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden verursachen.

Mit dem Unterschied, dass Außenstehenden und in vielen Fällen auch den Betroffenen selbst der Zusammenhang zwischen den körperlichen (sichtbaren) Beschwerden und der seelischen (unsichtbaren) Verletzung nicht bewusst ist.

Welche Beschwerden verursacht eine Traumatisierung?

Flashbacks (Nachhallerinnerungen): Die Erinnerungen an das belastende Ereignis drängen sich dem Betroffenen blitzartig und wiederholt auf, etwa durch Alpträume oder bestimmte Gefühlszustände (Angst, Panik). In Folge meiden die Betroffenen vermehrt Personen, Orte (z. B. Unfallort) oder Tätigkeiten (z. B. Autofahren), leiden an Schlafstörungen, sind schreckhaft, schnell gereizt und haben regelrechte Wutausbrüche. In weiterer Folge kann es zu emotionaler Abstumpfung und Depression kommen.

Wie läuft eine traumatherapeutische Behandlung ab?

Die traumatherapeutische Behandlung umfasst mehrere Phasen und unterschiedliche Techniken. Die Dauer und der Einsatz der traumatherapeutischen Methoden hängt von der Art (bzw. dem Schweregrad) der Traumatisierung ab und wird individuell an den Betroffenen angepasst.

„Small T“ Traumata:

Scheinbar weniger „katastrophale“ Ereignisse, die in verschiedenen Lebenssituationen oder Beziehungen passieren, wie beispielsweise Demütigung, Kränkung, Verunsicherung, Schuld, große Peinlichkeit oder Beschämung, können zu Belastungen und Blockierungen im Alltag (Beruf, Familie, Partnerschaft) führen. Traumatherapeutische Methoden können auch hier Behandlungserfolge erzielen und zu einer verbesserten Alltagsbewältigung oder positiveren Beziehungsgestaltung beitragen.

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Was ist Psychoonkologie?

Psychoonkologie ist ein multiprofessionelles Fachgebiet, das sich mit den psychischen und sozialen Bedürfnissen von Krebspatienten und deren Angehörigen beschäftigt. Psychoonkologen begleiten und unterstützen Krebspatienten in den unterschiedlichen Krankheitsphasen mit dem Ziel, die Lebensqualität zu verbessern.

Krebspatienten und deren Angehörige sind ab dem Zeitpunkt der Verdachtsdiagnose vielen Herausforderungen und Belastungen ausgesetzt, die auch nach Abschluss der onkologischen Therapien psychische Beschwerden verursachen können:

  • wenig einfühlsame Diagnosemitteilung
  • lange Wartezeit bis zur Untersuchung, Diagnose oder Therapien
  • Schmerzen, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Auswirkungen auf die Sexualität
  • unangemessene Aussagen oder Reaktionen des Umfelds, die beim Betroffenen eine massive Kränkung auslösen
  • Bedrohung des Selbstwertgefühls, Hilfsbedürftigkeit, neue Rollenverteilung in der Familie
  • Finanzielle oder berufliche Sorgen, soziale Isolierung
  • Veränderungen des Körpers und des Aussehens
  • Angst vor dem Fortschreiten oder Wiederauftreten der Erkrankung

 

Ich arbeite seit 2014 im Rahmen der onkologischen Rehabilitation im Klinikum Bad Gleichenberg mit Krebspatienten. Dabei habe ich festgestellt, dass die meisten Patienten in den österreichischen Spitälern psychoonkologisch gut versorgt sind. Jedoch haben mir meine Patienten und deren Angehörige oft berichtet, dass sie sich nach Abschluss der Behandlung mehr psychologische bzw. psychoonkologische Unterstützung wünschen würden.

Psychologische Praxis

Beruflicher Werdegang

  • 2018 Ausbildung EMDR (EMDR Institut Austria)
  • 2014 Abschluss Psychoonkologie (Österr. Gesellschaft für Psychoonkologie)
  • 2014 Abschluss Biofeedbacktherapeutin (Europäische Biofeedbackakademie)
  • 2014 Abschluss Arbeitspsychologie (Österr. Akademie für Psychologie)
  • 2011 Ausbildung Psychotraumatologie (Zentrum für angewandte Psychotraumatologie)
  • 2009 Eintragung als Klinische- und Gesundheitspsychologin
  • seit 2013 Klinikum Bad Gleichenberg (Onkologische Reha, Lungen- und Stoffwechselerkrankungen)
  • 2008-2013 JAW (Bereich Jugendwohlfahrt)
  • 2007 Abschluss Studium Psychologie an der Karl-Franzens-Universität Graz
  • 2007-2008 Praktische Ausbildung als Klinische- und Gesundheitspsychologin an der Nachsorgeklinik Tannheim, Baden Württemberg (Familienreha bei Herz- und Krebserkrankungen, Mukoviszidose)
  • 2007 Theoretische Ausbildung Klinische- und Gesundheitspsychologin (ÖTZ-NLP)
  • 2007 Abschluss Studium Psychologie an der Karl-Franzens-Universität Graz

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Kosten

Mein Honorar beträgt € 80,– pro Stunde und ist am Ende der Sitzung in bar zu erbringen. Privat – keine Rückverrechnung mit den Kassen möglich.

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